„Schwarz ist der Ozean – Was haben volle Flüchtlingsboote vor Europas Küsten mit der Geschichte von Sklavenhandel und Kolonialismus zu tun“

23.3.2021

janinedietsch

Das Thema Flucht ist in aller Munde. Oft wird zwischen „guten und schlechten“ Geflüchteten unterschieden. Gerade aus Afrika geflüchtete Menschen werden oft abwertend als „Wirtschaftsflüchtlinge“ ...

Das Thema Flucht ist in aller Munde. Oft wird zwischen „guten und schlechten“ Geflüchteten unterschieden. Gerade aus Afrika geflüchtete Menschen werden oft abwertend als „Wirtschaftsflüchtlinge“ bezeichnet, die es sich „im gemachten Nest“ auf Kosten der Aufnahmegesellschaft bequem machen wollten. Aber globale Ungleichheiten und Rollenzuschreibungen, Rassismus oder Klimaungerechtigkeit lassen sich ohne einen Blick auf die Geschichte nicht erklären. Die Ausstellung „Schwarz ist der Ozean – Was haben volle Flüchtlingsboote vor Europas Küsten mit der Geschichte von Sklavenhandel und Kolonialismus zu tun“ setzt hier an.

Vom 20. März – 8. April kann die Ausstellung „Schwarz ist der Ozean – Was haben volle Flüchtlingsboote vor Europas Küsten mit der Geschichte von Sklavenhandel und Kolonialismus zu tun?“ von 09.00 bis 19:00 Uhr der Citykirche in Aachen besucht werden. Die Ausstellung wurde bewusst zum Tag gegen Rassismus am 21. März aufgebaut.

Zum Besuch der Ausstellung in der Citykirche und der Veranstaltung in der Bischöflichen Akademie lädt die Kooperation von Amnesty International, Bischöflicher Akademie des Bistums Aachen, dem Büro der Regionen (Katholikenräte Aachen Stadt und Land), der Citykirche Aachen und  Save-me-Kampagne herzlich ein.

Am 8. April findet in der Bischöflichen Akademie eine Ausstellungfinissage statt. Sie müssen sich über das entsprechende Formular auf der Website der Akademie anmelden:

https://bak-ac.de/veranstaltungen/uebersicht/a-event/Ausstellungsfinissage-Schwarz-ist-der-Ozean-Was-haben-volle-Fluechtlingsboote-vor-Europas-Kuesten-mit-der-Geschichte-von-Sklavenhandel-und-Kolonialismus-zu-tun/?instancedate=1617984000000




Foto: Fischer Gorée, Copyright: S.Palasie

Veröffentlicht in: RIO